Der Don

Der Stasi-Poliker Lutz Heilmann lässt Wikipedia sperren

November 16, 2008 · Kommentar schreiben

Die graue FAZ berichtet sowas in der gewohnt langweiligen Art. Lowdown, den die FAZ nicht erwähnt (man eckt ja als deutscher Journalist nicht an): Es geht um die Stasi-Vergangenheit des MdB Lutz Heilmann und die mag der Scheisser nicht veröffentlicht sehen.

heilmann_02_385x168

Als MdB Lutz das auf Wikipedia.de las schlappte ihm glatt die Vorhaut ab.

Nun, hier iss der aktuelle Wikipedia-Eintrag, auszugsweise, Baby. Sue me, bitch:

(aus wikipedia.de)

Lutz Eberhard Heilmann (* 7. September 1966 in Zittau) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Heilmann ist der erste ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR, der in den Bundestag eingezogen ist.[1]

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1985 an der EOS Zittau leistete Heilmann einen freiwillig von 18 Monate auf drei Jahre verlängerten Wehrdienst beim Ministerium für Staatssicherheit ab. Anschließend wurde Heilmann hauptamtlicher Mitarbeiter der dortigen Hauptabteilung Personenschutz. Heilmann wurde nach eigenen Angaben nur im Objektschutzstaatlicher Einrichtungen eingesetzt. Im Oktober 1989 soll Heilmann nach eigenen Angaben ein Entlassungsgesuch eingereicht haben. Tatsächlich schied er erst im Januar 1990 aus dem Ministerium für Staatssicherheit aus, als dieses aufgelöst wurde.

1991 begann Heilmann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Zittau. Ab 1992 absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaft an derFU Berlin und der Christian-Albrechts-Universität Kiel, welches er 2005 nach dem ersten juristischen Staatsexamen unterbrach, weil er in den Bundestag einzog. 2005 war erRechtsreferendar in Lübeck.

Seit etwa 2006 lebt Heilmann bekennend schwul. Er gründete 2007 die Landesarbeitsgemeinschaft queer, eine Gruppe für Schwule, Lesben und transidentische Personen innerhalb der Linken in Schleswig-Holstein und engagierte sich auf Christopher-Street-Day-Veranstaltungen in verschiedenen Städten.

Politisches Wirken

Heilmann wurde 1986 Mitglied der SED. Nachdem er 1992 deren Nachfolgepartei PDS verlassen hatte, wurde er 2000 erneut PDS-Mitglied.[2] Von 2000 bis 2002 gehörte er dem Vorstand des PDS-Kreisverbandes Nordwestmecklenburg an.[3] 2004 baute Heilmann in Mecklenburg-Vorpommern eine ['solid]-Gruppe auf.

Seit 2005 ist Lutz Heilmann Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist als einziger Kandidat der Linken über die Landesliste Schleswig-Holstein in den Bundestag eingezogen.

Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit

Im Oktober 2005 enthüllte Der Spiegel die von Heilmann bislang verschwiegene Stasi-Vergangenheit. Heilmann gibt bis heute öffentlich an, von 1985 bis 1990 einen „verlängerte[n] Wehrdienst (Personenschutz MfS)“ geleistet zu haben.[2] Heilmann war nach Ableisten der allgemeinen Wehrpflicht von 18 Monaten für die Zeit bis 1990 alsBerufssoldat beim MfS beschäftigt und verließ dieses erst, als es aufgelöst wurde.[4]

Vor der Wahl hatte Heilmann den Mitgliedern des Landesverbandes seine Tätigkeit beim MfS verschwiegen. Dies stellte einen Verstoß gegen innerparteiliche Richtlinien dar. Auf dem Landesparteitag am 4. Dezember 2005 stimmten die Mitglieder des Landesverbandes Schleswig-Holstein über einen Misstrauensantrag gegen Heilmann ab. Das Ergebnis war 47 Stimmen für Heilmann zu 42 gegen ihn.[4] Heilmann ist seitdem innerhalb der Linken in Schleswig-Holstein umstritten.[5]

========================

Mittlerweile sind Hintergründe für den Lapsus von MdB Lutz herausgesickert: Lutz H. hat diese gerichtliche Sache eigentlich nur im Affekt angestrengt. Peinlicher Hintergrund: es soll ein Vorhautverbiss ursächlich gewesen sein als er es wieder mit seinem Dackel trieb. Mehr wenn sich die Story entwickelt. Mein Gott, das nimmt gonzoesque Proporzionen an mit Lutz. Der dork ist so “KY“. Lutz, mach mal den Test hier.

Kategorien: Uncategorized
Mit Tag(s) versehen: , , ,

0 Antworten bis hierher ↓

  • Bis jetzt noch kein Kommentar ... Bring die Sache ins Rollen, und füll das untere Formular aus.

Sie müssen angemeldet sein, um kommentieren zu können.