Der Don

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In der Vorwahlzeit ist auf die FAZ und deutsche Ökonomen Verlass

August 13, 2009 · Kommentar schreiben

Gemeinhin weiss jeder, was eine Deflation ausmacht. Doch gemach wenn man sich in der Vorwahlzeit befindet und als verlässlicher Schreiberling sich nicht überwerfen will. Das ist für die Karriere nicht gut zum einen und zum anderen ein Grund, weswegen so wenige noch Zeitungen kaufen.

Philip Plickert und Markus Frühauf von der FAZ sehen trotz klarer Deflation keine Deflation. In der FAZ berichten sie, dass eine gefährliche (es gibt also auch ungefährliche) Deflation nicht zu erwarten sei und finden natürlich auch Ökonomen, um das zu belegen.

Die Inflationsrate betrug im Juli minus 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Das HB sieht eher das Gegenteil von Inflation.

Ganz anders in der FAZ

„Von einer Deflation kann keine Rede sein.“ Schon in den nächsten Monaten werde die Inflation wieder steigen, sagte Franz.

Nach Berechnung der Statistiker haben sich Energieprodukte gegenüber Juli 2008 um 11,5 Prozent verbilligt, Benzin und Diesel sogar um mehr als ein Viertel. Der Rohölpreis hatte vor gut einem Jahr seinen bisherigen Höchststand erklettert und war danach steil gefallen. Auch viele Nahrungsmittel, zum Beispiel Milchprodukte und Gemüse, sind heute deutlich günstiger als vor einem Jahr. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie und Nahrungsmittel liegt die Inflationsrate bei 1,4 Prozent.

Selbstverständlich, denn die Menschen essen selten und fahren noch weniger Auto.

Nach Ansicht vieler Volkswirte hilft die niedrige Teuerung der Konjunktur, weil sie die Kaufkraft der Verbraucher stärkt.

Meine lieben Volkswirte, Preise werden dann gesenkt, wenn der Konsum drastisch sinkt. Da darf N-TV oder sonst wer noch so viele Spots in den Einkaufspassagen drehen lassen, in denen Bürger artig von ihrer unverminderten Kauflust schwärmen.

Eine Deflation könnte entstehen, wenn die Unternehmen wegen mangelnder Nachfrage ihre Produkte nur noch zu Schleuderpreisen verkaufen können.

Aha, und wieso senken Aldi und andere nun wiederum die Preise? Im Weiteren kommt eine Kernpassage, die Franz nun widerspricht :

Doch viele Bürger hätten ganz andere Sorgen. Sie erwarteten nicht fallende Preise, sondern befürchteten eine galoppierende Inflation, sagt Walter, „weil die Geldbasis so stark ausgeweitet wurde und es so riesige Staatsdefizite gibt“. Diese Sorge werde sich aber als unbegründet erweisen, meinte Walter. Die Europäische Zentralbank (EZB) sei unabhängig. Sie werde bei steigenden Inflationserwartungen rechtzeitig aus der expansiven Geldpolitik aussteigen.

Sie (die EZB) werde bei steigenden Inflationserwartungen rechtzeitig aus der expansiven Geldpolitik aussteigen.

Philip und Markus, wisst ihr noch was ihr wollt??

Kategorien: Wirtschaft/Finanz
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G&T reads

Juli 24, 2009 · Kommentar schreiben

1. More bad news from Latvia. This time insufficient reserves of a bank (FT Alphaville)

2. Listen up Ebay, this is how you auction – US treasury (Lolfed) No idea how to bring this in line with Dow at 9000.

3. A German journalist just knows how to behave: Christof Leisinger of the FAZ interviews Eliot Spitzer and does not mention a single time ‘Client # 9′. Now that is style and DS. (the shit is in German)

4. Look at this with the Dow at 9000 in mind. Something just does not jive.

5. The bling is gone: De Beers earnings down 99%

6. The joy of having an ECB: Spanish unemployment forecast for 2010 at 22% (H/T CWD)

Kategorien: Wirtschaft/Finanz
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Schadenfreude at German FAZ over demise of blog

April 28, 2009 · Kommentar schreiben

There is one maxim in journalism: never let your vanity collide with reasoning. You can do that at the bar.

Unfortunately, Michael Hanfeld of the gray German daily FAZ fails in this, no idea how good he is at the bar. The FAZ, of course, would coin this maxim in eloquent old Swahili „De mortuis nihil nisi …“

The article by said journo „Unter Holzfällern“ (amongst loggers) deals with the sad demise of a blog company http://medienlese.com/ about which he gleefully dabbles and quotes parts of the blog.

Mr. Hanfeld clearly feels personally slighted and attacked (‘rumholzen’). You can vividly picture him in his early years. Setting out as a totally motivated stud, mounted on a black stallion and galloping into the early dawn clad in the shining armor of a rumpled Scandinavian sweater: the white knight and purveyor of riveting news and truth. How many times did he watch All the Presidents Men; this was what he dreamt of. Too bad then when the script rips and you stumble over a couple silicon chips. It’s got to hurt.

If one were new to the scene one would surmise all these bloggers are nasty Talibans, ripping and thrashing all decency, professionalism and valor out of the self-professed consciousness of the nation. No other country, except Austria, would get the idea to name a new magazine ‘Cicero’. This is the country of poets and thinkers, everything is deep here …. But perhaps Mr. Hanfeld only felt pissed after reading this.

—–

Perhaps of interest to the FAZ web people: while I was reading that article I was at least 6 times interrupted by ads for a Dubai sweepstake and for a health insurance. And that without clicking anywhere. Splendid business model.

Kategorien: Welt · Wirtschaft/Finanz
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Qualitätsjournalismus? Also bitte…

März 16, 2009 · Kommentar schreiben

Reuters bringt Artikel über kostenlose Nachrichten. Hört ihr zu, ihr Nuuus-Profeschonnäls von FAZ, SZ und was sonst so gibt. Ihr mit eurem Anspruch, der sich täglich vor der Realität blamiert.

Und diese naseweisigen Werbungen, die so ätzend störend sind, laden, wenn man überhaupt nicht geclickt hat. Hallo bei FTD!

Man stelle sich vor, Apple würde plötzlich einen QUALITÄTS iPod anbieten. Leute würden lachen. Qualität ist unterstellt. Arm ein Business, das dies noch explizit unterstreichen muss. Und überflüssig.

AMAZON MODEL

EW Scripps Chief Executive Rich Boehne said newspapers must find ways to get economic value out of the news that they provide, beyond advertising sales.

„There’s a lot of revenue available,“ Boehne said. „You just have to adjust the business model. Are you going to go out of business just because you can’t find a way to accommodate the cost side?“

There are other options that newspaper publishers should consider, the PEJ report said.

Among them is aping the Amazon.com model. Rather than bludgeoning readers with intrusive ads that few people read or click on, newspapers could build online malls on their sites and provide local search networks for small businesses.

Another would be to offer niche reports for professionals. „They are deep, detailed, up-to-the-minute online resources aimed at professional interests, and they are a proven and highly profitable growth area in journalism,“ the PEJ said.

Was machen wir jetzt mit dem SZ Gebäude??

Kategorien: Wirtschaft/Finanz
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Lecker, diese Arschkriecher-Artikel der FAZ

Januar 14, 2009 · Kommentar schreiben

Auf die deutsche Presse ist Verlass. Oh, DS me right here.

Ein Beispiel aus vielen.

Kategorien: Wirtschaft/Finanz
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Einer bei der FAZ wacht auf.

Dezember 1, 2008 · Kommentar schreiben

Jetzt hat es also Jürgen Kalwa erwischt. Er sagte sich, ich greife mal zum Äussersten und leg ‘ne Wachnummer ein. Herausgekommen ist das:

Nowitzkis Arbeitgeber im Visier der SEC

Von Jürgen Kalwa

Congrats. das Dingenskirchen ist zwar schon seit Wochen im Internet, aber, hey, die Printpresse …

Kategorien: Tech · Wirtschaft/Finanz
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